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Flug
zum Mond: ein alter Hut
Schon erstaunlich, was die Technik heute alles möglich macht:
Über Satellit rund um die Welt telefonieren ist Alltag, der
Flug zum Mond ein alter Hut. Babys werden in Reagenzgläsern
gezeugt und sogar das Herz kann mittlerweile durch eine mechanische
Pumpe ersetzt werden. Doch die banale Erkältung dauert mit
ärztlicher Hilfe zwei Wochen, ohne Arzt währt sie 14
Tage. Da kann der Patient noch so sehr staunen, kein Arzt der
Welt kann mehr tun als die Symptome der Grippe ein wenig zu lindern.
Allein das körpereigene Immunsystem wird mit den Viren fertig.
Machtlos
gegen die Viren und mehr
Und nicht nur gegen die Grippe bleibt die Medizin machtlos. So
läßt sich ein verschlissenes Knie zwar mit Hilfe von
Röntgenstrahlen durchleuchten, nicht aber heilen. Ein Meniskus
läßt sich zwar entfernen, doch dann schmiert und dämpft
nichts mehr die hochbelasteten Scharnierflächen. Der Doktor
kann sagen, was kaputt ist, kann versuchen den Schaden zu begrenzen,
aber rückgängig machen kann er ihn nicht.
Unersetzlich:
die Vernunft
Und die Medizin hat noch kein Hilfsmittel gegen die gemeine Unvernunft
entwickelt; nichts kann bislang die eigene Verantwortung der Menschen
ersetzen. Wer jahrzehntelang ein Körpergewicht von 120 Kilo
tragen muß, darf sich nicht wundern, wenn seine Knie in
die Knie gehen. Ein Kleinwagen steht es auch nicht lange durch,
täglich eine Besatzung von zwölf Personen zu kutschieren.
Unvernunft
füllt Arztpraxen
Allein aus betriebswirtschaftlicher Sicht müßte es
die Ärzte freuen, daß die Menschen so unvernünftig
leben. Würde niemand mehr rauchen, würden alle nur in
Maßen den anderen Lastern wie etwa dem Alkohol frönen,
sich gar gesund ernähren und maßvoll Sport treiben
und obendrein all' das tun, was der Doktor rät, könnten
die meisten Ärzte kaum mehr ihre Miete bezahlen.
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