| |
 |
|
|
| |
|
Von
Kopf bis Fuß: die Leiden des Menschen
Der
Kopf, und wenn er weh tut
Aug'
in Auge
Hälse, Nasen und Ohren
Der Atmungsapparat:
bazillen-Einfallstor
Das Herz: Poesie und Infarkt
Der Kreislauf: macht Druck
Der Bauch: durch dick
und dünn
Der Rücken: das Kreuz
der Nation
Körper und Seele: Hand in
Hand
Körper
und Umwelt: Armut macht krank, Reichtum auch
Die Grenzen ärztlicher
Kunst
Der Unterschied zwischen Heiler und Scharlatan
|
| |
|
| |
Viele ernährt das Unwohlsein
Um Linderung und Heilung der zahllosen Zipperlein und wirklichen
Leiden kümmern sich nicht nur die Ärzte, die das universitäre
Training durchlaufen haben. Heilpraktiker arbeiten am Wohle ihrer
Klienten ebenso, wie auch eine unbekannte Zahl selbsternannter
Heilkundiger unterschiedlichster Couleur.
Von
Ayurveda bis Zelltherapie
Kaum überschaubar ist das weite Feld der Therapieformen unterschiedlichster
Herkunft. Das Angebot reicht von Ayurveda, dem traditionellen
indischen Gesundheitssystem, bis zur Zelltherapie, bei der den
Menschen Extrakte aus tierischen Geweben oder Organen gespritzt
werden.
|
| |
Wer
heilt, hat recht!
Samuel Hahnemann, BegrÜnder der Homöopathie
(1755 - 1843)
|
| |
Scharlatane
in der Schar der Fachleute
In der überaus bunten Gemeinde der Heiler sind zweifellos
zahlreiche kompetente und seriöse Fachleute versammelt. Doch
auch eine Schar von Scharlatanen bietet ihre Dienste an, motiviert
teils durch Profit, teils durch Ideologie und oft durch eine Kombination
von beidem.
|
| |
Seriöser
Heiler, gleich aus welchem Fach:
| |
erkundigt
sich nach Beschwerden, Lebensumständen und Arbeitsbedingungen |
| |
fragt,
ob bereits eine Diagnose gestellt wurde |
| |
fragt,
ob und wie die Beschwerden bisher behandelt wurden |
| |
bespricht
seine Diagnose mit seinem Patienten |
| |
erläutert
und begrÜndet die Behandlung, die er vorschlägt |
| |
nennt
auch Behandlungsalternativen |
| |
nennt
offen die Grenzen seiner Therapie und verweist, wenn nötig,
seinen Patienten an einen anderen (Schul-)Mediziner |
| |
erstellt
einen Behandlungsplan |
| |
holt
die Zustimmung seines Patienten ein, bevor er vom besprochenen
Behandlungsplan abweicht |
| |
bespricht
die Finanzierung der Behandlung und eine eventuelle Kostenübernahme
durch die Krankenkasse |
|
| |
Geldschneider
und Scharlatane:
| |
empfehlen
schnell eine teure Therapie oder Kur |
| |
drängen,
ihre Therapie sofort zu beginnen |
| |
zeichnen
Horrorszenarien, falls der Patient sich nicht seiner Behandlung
unterziehen will |
| |
bearbeiten
ihren Patienten, ohne ihn zu informieren und seine Zustimmung
einzuholen |
| |
gewähren
ihrem Patienten keine Zeit zum Überlegen |
| |
behaupten,
ihre Mittel / ihre Therapie heile alles und jeden, und sei
obendrein absolut risikolos |
| |
fordern,
alle anderen Medikamente abzusetzen |
| |
legen
keinen exakten Behandlungsplan vor |
| |
bitten
um Barzahlung und stellen nur mÜrrisch eine Quittung
aus |
| |
fordern
Vorauszahlungen für eine länger dauernde Behandlung |
| |
äußern
sich abfällig über schulmedizinische Methoden |
|
| |
Fragen an den Medizinmann:
| |
Worin
besteht der wesentliche Unterschied dieser Behandlung zur
Therapie der Schulmedizin? |
| |
Welche
Risiken birgt die Behandlung? |
| |
Worin
zeigt sich, daß sich die Krankheit verschlimmert? |
| |
Was
tun bei Verschlimmerung? |
| |
Kann
man diese Behandlung mit schulmedizinischer Behandlung kombinieren? |
| |
Was
soll mit den bisher eingenommenen Medikamenten geschehen? |
| |
Was
geschieht mit den Krankenunterlagen und ähnlichem nach
Abschluß der Behandlung? |
|
| |
Was
steht in einem gesunden Therapieplan?
| |
Ziel
der Behandlung |
| |
die
einzelnen Schritte der Behandlung und ihre Funktion |
| |
die
voraussichtliche Dauer der Behandlung |
| |
alle
voraussichtlichen Kosten |
| |
die
Berechnungsgrundlage der Kosten (Gebührenordnung) |
| |
die
Anteile der Krankenversicherung und die Selbstbeteiligung
des Patienten an den Kosten |
|
| |

zurück
|
|
weiter
|
|